Tarifvertrag tvl e5

Wie aus der obigen Tabelle hervorgeht, erhält ein Dozent mit Tarifvertrag nach einer bestimmten Zeit automatisch mehr Lohn. Für andere angestellte Dozenten gibt es keine verlässlichen Zahlen über das Verhältnis zwischen Berufsjahren und Verdienst. Die ver.di-Datenbank ermöglicht es Freiberuflern, eine grobe Schätzung der Entwicklung ihrer Gebühr vorzunehmen. Eine Auswertung der Daten von 196 Freiberuflern zeigt, dass die Gebühr mit zunehmender Erfahrung leicht steigt. Für Teilzeit-Selbstständige bleibt sie jedoch über die Jahre konstant. Tarifverträge ermöglichen es den Bewerbern, genau zu sehen, welches Gehalt sie unter welchen Umständen erwarten können. Die Lohnskalen der IG BCE sind beispielsweise in die Lohnbesoldungsstufen E1 bis E13 unterteilt, wobei E13 das höchste Gehaltsniveau ist. Ein normaler Absolvent einer Fachhochschule beginnt in der Regel in der Lohnklasse E11, die je nach Bundesland ein Einstiegsgehalt vor Steuern von rund 35.000 Euro pro Jahr festlegt. Nach sechs Arbeitsjahren wird sich dieses Gehalt bereits auf rund 47.000 Euro erhöht haben.

Ausgezeichnete Gehaltsaussichten erwarten Spezialisten in den Biowissenschaften. Nach Angaben des Verbandes für Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO) liegen die Einstiegsgehälter für Akademiker zwischen 38.000 und 50.000 Euro pro Jahr vor Steuern. Das genaue Lohnniveau hängt von der Qualifikation, den aktuellen Tarifverträgen und der individuellen Verhandlungsfähigkeit ab. Dozenten, die an Universitäten unterrichten, werden nach dem Tarifvertrag der Bundesländer (TV-L) bezahlt und je nach Berufsbeschreibung und Kenntnisstand des Dozenten einer der Lohngruppen E13–E15 zugeordnet. Jede dieser Gruppen verfügt über fünf Erfahrungsstufen, die automatisch in verschiedenen Phasen der Karriere eines Einzelnen erreicht werden. Die Tabellenwerte gelten für die westlichen Bundesländer – mit Ausnahme von Hessen, das einen eigenen Tarifvertrag hat. Getrennte Lohnskalen für Apotheker in öffentlichen Apotheken Ein gesonderter Tarifvertrag gilt für Apotheker, die in öffentlichen Apotheken beschäftigt sind. Es wird zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Apotheken (ADA) und der Apothekergewerkschaft ADEXA ausgehandelt und sieht vor, dass zugelassene Apotheker in den ersten Berufsjahren ein Jahresgehalt vor Steuern von rund 28.000 Euro zuzüglich Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Sonderzuschlägen erhalten.